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Die Tür

20. 08. 2014

Stell dir vor, da ist eine Tür. Diese Tür steht nicht irgendwo fest an einem Punkt, sondern sie begleitet dich auf deinem Weg. Ist mal ganz nah vor dir, mal blickst du zurück zum Horizont und kannst sie kaum erkennen. Aber du weißt, diese Tür ist da.

Du weißt, hinter der Tür ist ein Weg. Nein, eigentlich viele verschlungene Pfade und Wege, schmale, breite, flache, steile, steinige und glatte, mit Gabelungen und Kreuzungen. Manche dieser Wege führen ins große Glück. Andere ins wohl ebenso große Unglück. Manche ganz knapp am einen oder anderen vorbei, ungewiss, wohin die nächste Biegung danach wohl führt. Oft führen sie an anderen dieser Türen vorbei oder enden davor. Und noch viel mehr Wege gibt es, da ist einfach nicht zu erkennen, welchen Lauf sie nehmen.

Du weißt, einmal geöffnet, musst du durch die Tür hindurchgehen und dann geht es nicht mehr zurück.

Wirst du deinen jetzigen Weg weiter entlangtrotten und irgendwann diese Tür verlieren? Oder öffnest du die Tür und versuchst dein Glück? Oder wird gar jemand von der anderen Seite bald die Tür aufstoßen und dich auf einen der Wege ziehen?

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