Archive for the ‘0x0d’ Category

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Wie man sich bei der IT so richtig unbeliebt macht.

10. 11. 2016

Lass dir von jemandem erzählen, dass man seine Mails mit verschiedenen Ordnern und Regeln viel  einfacher bearbeiten kann. Du verstehst das Konzept dahinter zwar nicht, aber „Arbeit vereinfachen“ klingt ja schon sensationell.

Teile deiner IT mit, dass du jetzt auch Ordner und Regeln nutzen willst, um deine Arbeit zu vereinfachen. (Warum hat dir das eigentlich vorher noch niemand erklärt?)

Erstelle mit Hilfe der freundlichen IT zwei neue Ordner und zwei Regeln, die Mails bestimmter Absender dorthin verschieben.

Weil das so schön funktioniert, bitte die IT, Mails mit einem bestimmten Stichwort im Betreff automatisch in einen weiteren Ordner sortieren zu lassen.
Die IT erstellt Ordner und Regel. Die IT gibt zu bedenken, dass es irgendwann unübersichtlich wird, wenn statt eines Posteingangs viele Unterordner bearbeitet werden.

Trage der IT auf, eine neue Regel zu erstellen, die Mails mit einem weiteren Stichwort automatisch an den Kollegen weiterleitet, der diesen Bereich jetzt übernommen hat.
Die IT erstellt die Regel. Dabei wird die Regel um eine zweite Bedingung ergänzt, damit sie nur auf externe Mails angewendet wird. Die IT erklärt geduldig, dass ohne diese Zusatzbedingung auch Rückfragen von Kollegen automatisch weitergeleitet würden.

Ignoriere diese Erklärung. Du kennst dich ja jetzt aus.

Erstelle selbständig neue Ordner und neue Regeln, die deine Mails sortieren.

Erstelle selbständig eine neue Regel, die anhand von Stichwörtern im Betreff umleitet und sei hocherfreut, dass du fortan nicht mehr damit belästigt wirst.

Wie von IT vorhergesagt, werden die Rückfragen der Kollegen ebenfalls automatisch weitergeleitet. Die Kollegen sind darüber weniger erfreut.

Finde einfach alle doof, vor allem die IT. Sowas muss doch automatisch richtig eingestellt sein!!
Die IT verdreht kurz die Augen und richtet die Regeln so ein, dass sie wie von der Abteilung gewünscht funktionieren.

Erstelle weitere neue Ordner und neue Regeln, die deine Mails sortieren.

Ignoriere die Mail, in der Geschäftsführung und IT den Abwesenheitsassistent erklären. Du bist ja jetzt Regelexperte, du brauchst solche Erlärungen nicht! Und warum soll überhaupt so eine Abwesenheitsnachricht geschickt werden?

Baue eine Regel, die jede ankommende Mail mit „Wir freuen uns, dass Ihre Nachricht bei uns eingegangen ist. Ich bin für ein paar Tage im Urlaub. 🙂 Danach kümmere ich mich um Ihr Anliegen.“

Trete vergnügt deinen hochverdienten Urlaub an.
Währenddessen kümmert sich die IT um den verzweifelten Anruf der Sekretärin eines anderen Betriebs, wo eine Kollegin mittels einer ähnlich konfigurierten Regel bekanntgibt, dass sie nun im Mutterschutz ist und von Kollege Y vertreten wird. Wie sich herausstellt, antwortet „Wir freuen uns…“ auf jedes „Ich bin im Mutterschutz“, und „Ich bin im Mutterschutz“ auf jedes „Wir freuen uns…“, und die Mailserver spielen ein fröhliches Pingpong…

Reagiere äußerst verärgert auf den leicht genervten Hinweis der IT, dass es für solche Nachrichten einen Abwesenheitsassistenten gibt, der pro Absender nur einmal reagiert anstatt auf jede einzelne Mail, und dass das in der Info-Mail auch lang und breit erklärt wurde. Lasse außerdem deinen Frust über den Anpfiff deines Teamleiters, dass dieser Text nicht der von der Geschäftsleitung vorgegebene war und auch kein gutes Bild auf deinen Arbeitgeber wirft, an der IT aus. Schließlich kannst du ja nun wirklich nichts dafür, dass die Server so konfiguriert sind, dass sie sich in so kurzer Zeit so viele Mails zuschicken. Jetzt ist die ganze Urlaubserholung futsch!!!

Beklage dich, dass du so viele Ordner im Blick behalten musst. Davor hätte die IT dich doch warnen müssen!!

Vergiss die eingerichteten Regeln.

Verschiebe diese vielen unübersichtlichen Ordner in den Papierkorb.

Vergiss, dass es diese Ordner gab.

Vergiss überhaupt eine ganze Menge. Auch den Inhalt einer Info-Mail, in der die IT ausführlich erklärt, dass sich gerade eine neue Art von Viren über angehängte Word-Dateien verbreitet, die sich so schnell wandelt, dass sie manchmal auch mit den aktuellen Signaturen der Virenscanner noch nicht erkannt werden und wie man dem vorbeugen kann. Viren fangen sich eh nur Doofe.

Mache dich lautstark über die neue Kollegin lustig, die noch nicht alle Abläufe im Haus kennt und sich deshalb von einer angeblichen Rechnung überrumpeln lassen hat. Wie kann man nur sooo blöd sein und sich so einen Virus eingefangen?

Öffne eine Woche später selbst einen plump aufgemachten virenverseuchten Anhang.

Schimpfe auf die IT. Warum hat der Virenscanner das nicht verhindern können? Und warum dauert es so lange, deine hochwichtigen Dateien aus der Sicherung wiederherzustellen? Du kannst so nicht arbeiten!

Schimpfe weiter auf die IT, weil sie wegen der aktuellen Virenbedrohung zusätzliche Filter einführt. Halten die die Leute denn für doof? Oder ist das womöglich ein Vorwand, dich bei deiner Arbeit zu überwachen?

Irgendwie kommen manche deiner Mails nicht an. Mails von Kunden und Geschäftspartnern. Sicher ist IT schuld. Immerhin hat sie doch neulich was an Spamfilter umgestellt! Du kannst so nicht arbeiten!!!

Eskaliere das ganze an die Geschäftsleitung. Hochwichtige Mails kommen nicht bei dir an!!! Du fühlst dich geradezu in deiner Arbeit sabotiert!!!!!

Und ganz wichtig: Wenn die IT dann feststellt, dass die „verlorenen“ Mails durch deine Regelumbau- und Ordnerlöschaktionen in einem Unterordner des Papierkorbs gelandet sind, beschwere dich, dass man dir das ja wohl hätte erklären müssen, und klage darüber, dass du ja jetzt auf einmal so viel aufzuarbeiten hast.

(Nein, das war nicht alles eine einzige Person, und an ein paar Stellen habe ich tatsächlich noch eine Prise Drama ergänzt. Aber der gesammelte Frust musste einfach mal raus.)

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Nochmal Stöckchen

25. 03. 2014

Mein Stöckchen zieht anscheinend Kreise. Zumindest haben einige Fänger wie z.B. die Laborfee, Wölfchen oder Zweipünktchen die Fragen wohl für wert befunden, sie unverändert weiterzuwerfen 🙂

Und ich habe quasi den Auftrag bekommen, dieses Stöckchen nochmal selbst aufzufangen und meine Fragen doch auch selbst zu beantworten.

Ooooo-kaayy… ganz ausnahmsweise….

1. Vegetarisch oder sogar vegan leben: wie lange würdest du durchhalten?

Vegan ginge glaube ich höchstens ein, zwei Tage gut. Vegetarisch schon etwas länger. Ein bis zwei Wochen, denke ich. Vielleicht sogar einen Monat. Scheitern würde es wahrscheinlich an meiner Bequemlichkeit, bzw. daran, dass mir das, was unsere Kantine hier als vegetarisch anbietet, mir ziemlich schnell zum Hals raushängen würde.

2. Gibt es eine Zahl, die in deinem Leben eine ganz besondere Bedeutung hat?

Die 13 natürlich. Ich bin an einem 13. geboren. Meine Mutter auch. Und ihr Vater auch. Weiter zurück kann ich das nicht mehr nachverfolgen. Aber allein dadurch kann und will ich nicht an die 13 als Unglückszahl glauben.

3. Hast du Pflanzen in deiner Wohnung stehen? Wie lange (über-)lebt die “dienstälteste” Pflanze schon bei dir?

Im Wohnzimmer stehen einige Pflanzen. Dass sie immer noch leben zeigt, dass sie weder gegenüber zuviel, noch zuwenig Wasser besonders empfindlich sind. Keine Ahnung, wie die Dinger heißen. Aber einige stammen noch aus der Zeit, als meine Mutter noch da gewohnt hat – bzw. erinnere ich mich dunkel, dass die mal umgetopft wurden, als… – hmm… – das müsste 1990 gewesen sein.

4. Welches Lied geht dir im Augenblick am meisten auf den Wecker?

Als ich diese Frage geschrieben habe, war gerade Karneval vorbei. Und da hat man an fast jeder Ecke immer wieder Helene Fischer mit Atemlos durch die Nacht gehört….

5. Selber kochen: nur das nötigste, um nicht zu verhungern, oder zur Kunst erhoben?

Von Kunst bin ich weit entfernt. Unter der Woche nutze ich normalerweise die Kantine um die Ecke, gelegentlich auch mal den Pizza-Flitzer oder einen nahen (aber um die Mittagszeit überlaufenen) Dönertempel.

Am Wochenende probiere ich hin und wieder was neues aus. Wobei neu für mich auf einem eher niedrigen Level zu sehen ist. Aber immer nur dasselbe ist ja auch doof. Und langsam aber sicher steigert sich das auch noch.

Hauptzweck bleibt aber das satt werden, ohne immer dieselben Gerichte satt zu werden.

6. Wo wir gerade dabei sind: was hast du zuletzt selbst auf dem Herd (oder im Backofen) gezaubert?

Letzten Samstag gab es „Bluccoli“ (je ein kleiner Kopf Broccoli und Blumenkohl) mit Salzkartoffeln und einer Jägertasche (Aus der Fleischtheke – Im Prinzip ein Cordon Bleu mit Pilzen drin).

Aus den Resten habe ich mit etwas Tiefkühl-Gemüse einen Eintopf gemacht und zwei Wiener Würstchen reingeschnippelt.

7. Und gib es zu: irgendwas ist beim Kochen auch schonmal richtig schiefgegangen. Wie schlimm war es?

Der Plan war gut: Ein paar Kartoffeln vom Vortag kleinschnippeln, etwas Gemüse dazu, das ganze in der Pfanne anbrutscheln und zum Schluss noch zwei Eier drüberschlagen. Allerdings: ein Ei war verdorben. Was ein bestialischer Gestank! Buärgh!!

8. Hast du ein Kleidungsstück, was längst nicht mehr dazu taugt, dass du dich damit unter die Leute traust, das du aber nie-nie-nie-NIEMALS wegwerfen würdest?

Ich habe da ein T-Shirt von einer großartigen Band aus meiner Gegend, die sich leider in die Weilt verstreut hat. Was das XL auf der Verpackung sollte, weiß ich nicht – das Ding war mir jedenfalls damals schon zu eng. Aber es bleibt eine Erinnerung an ein tolles Konzert mit tollen Freunden in einer tollen Zeit.

9. Was hilft dir abends im Bett gegen kalte Füße?

Meistens wärme ich die Füße dann abwechselnd am jeweils anderen Bein. Wenns gar nicht anders geht, ziehe ich mir Socken an. Socken im Bett finde ich eigentlich ein ziemliches eigentlich ein No-Go. Aber ein noch viel größeres No-Go wäre es, wegen den kalten Füßen nicht schlafen zu können. Kommt bei mir zum Glück nicht allzuoft vor.

10. Was hast du dir zuletzt auf DVD (oder BlueRay) gekauft bzw. schenken lassen? Was war der Anlass dazu?

Das war dann wohl die erste Staffel von Shameless. Auf die Empfehlung einer Freundin hin. Und die wartet immer noch darauf, dass wir sie uns zusammen ansehen…

11. Mit welcher Sorte würdest du versuchen, mir das Teetrinken schmackhaft zu machen?

Von Tee habe ich fast null Ahnung. Aber der Sommerbeerentee in meiner Stammkneipe ist ganz gut…

——

Und weil ich schonmal dabei bin und dieses Stöckchen von Svü das letztemal nicht mitgenommen hatte, hole ich das jetzt nach:

1. Wenn es einen Buch/Film Hype gibt… folgst du dem dann sofort? Oder wartest du bis du dich mit beschäftigst? Oder ignorierst du es gar ganz?

Kommt ganz drauf an.  Auf viele Dinge werde ich durch so einen Hype überhaupt erst aufmerksam. Oft geht es mir am A… vorbei, oder irgendwann tierisch auf den Wecker. Manchmal ist auch was interessantes dabei, da schaue ich dann genauer hin. Aber nur weil es einen Hype gibt heißt das noch lange nicht, dass da auch was gutes/wichtiges dahintersteckt.

2. Welche war deine erste eigene CD? Und würdest du sie jetzt immer noch mögen?

Lange ists her… Ich glaube, das war „Küssen verboten“ von den Prinzen. So toll wie damals finde ich sie heute nicht mehr, aber immer noch ganz okay.

3. Hand aufs Herz. Welchen “Promi” magst du wirklich? Warum?

Eckart von Hirschhausen hat tolle Bühnenprogramme, die auch recht nah an meiner Lebensphilosophie liegen. In den Fernsehshows dagegen kommt er irgendwie nicht ganz so gut rüber. Beileibe nicht unsympathisch, nein, aber doch anders als in seiner Show. Schwer zu sagen…

4. Der Klassiker. 1000€, einfach so. Was tust du damit?

Am Wochenende mit Freunden einen kleinen draufmachen. Ein paar Sachen kaufen, wo ich sonst zuviel über den Preis grüble. sowas in der Art…

5. Auf ewig nur noch ein Urlaubsziel. Wohin geht es?

Gute Frage. Das wohin ist für mich eigentlich verbunden mit dem mit wem? Und damit sind wir schon bei der nächsten Frage:

6. Und könntest du dir vorstellen alleine in den Urlaub zu fahren? Und egal was du sagst: Warum?

Kaum. Ganz ohne bekannte Gesichter in einer fremden Umgebung fühle ich mich unwohl. Und ich tue mich etwas schwer, allein von mir aus neue Kontakte zu knüpfen.

7. Das Lieblingsgericht aus deiner Kindheit. Magst du es heute noch?

Dicke Bohnen bei Oma. So wie sie macht die heute keiner…

8. Mit welchem Buchcharakter möchtest du mal einen Kaffee trinken? Meinetwegen auch Kakao oder Bier. ^^

Vielleicht mit Kriminalrat a. D. Rodenstock?

9. Wolltest du früher etwas lernen, was du dann nie gelernt hast und jetzt bereust?

Hmm.. – Das, was mir fehlen könnte, hatte eigentlich auch Gründe, weshalb ich das nicht bis zuende durchgezogen habe.

10. Und weil ich Katjas total eigennützige Buch-Sortier-Frage so toll fand. Ablage! Wie sortierst du deinen Papierkram? Alles in einen Ordner Register? Viele Ordner? Jedes Jahr neu, oder sammeln bis der Ordner platzt?

Wenn ich meinen Papierkram sortiere, dann thematisch (Auto, Telefon, Wohnung, …) in einzelne Ordner und da drin dann möglichst so, dass zusammengehörende Sachen jeweils chronologisch hintereinander (bzw. voreinander, also das neueste kommt obenauf) geheftet sind.Das bedeutet erstmal, dass ich viele Ordner da stehen habe, die zumindest anfangs fast leer sind – mit der Zeit füllen sie sich aber, und wenn ich etwas suche, sehe ich (meistens) sofort, in welchem Ordner ich suchen muss.

Ich habe z.B. einen Ordner „Auto“. Zuunterst drin ist der Kaufvertrag, darüber kommen der Fahrzeugbrief und das Papierzeug von der Zulassungsstelle. Dann folgen Register jeweils für Versicherung, Werkstatt, und ggf. noch sonstige Sachen (z.B. Unfall, als mir einer reingefahren war). Irgendwann kommt zuoberst die Abmeldung (mit allem Schriftkram). Dann ein Trennblatt, und dasselbe für das nächste Auto von vorne.

Wenn ein Ordner voll ist, wird an einem sinnvollen Punkt ein Schnitt gemacht, ab wo ein neuer Ordner angefangen wird. Meinen Ordner „Versicherungen“ werde ich wohl demnächst aufteilen in Vorsorge (Kranken-, Unfall-, …) und Risikoabdeckung (Haftpflicht, Rechtschutz, …)

Allerdings habe ich meine Ablage schon einige Zeit schon nicht mehr wegsortiert…

11. Schmeißt du Dinge die du nicht mehr brauchst sofort weg, oder versuchst du erst jemanden zu finden der sie noch gebrauchen/verwenden kann?

Ich tue mich generell schwer damit, Sachen wegzuwerfen, die nicht kaputt sind. Ich suche nicht unbedingt nach jemandem, wer solche Sachen gebrauchen könnte, aber wenn es sich findet…

Von Kleidung, die mir nicht mehr passt,kann ich mich etwas besser trennen. Die geht dann über Bekannte an eine Sammlung.

Ich habe aber auch recht viel Platz zum Lagern. Wenn ich so überlege, was so alles im Keller oder auf dem Speicher schlummert und eigentlich dringend mal ausgemistet werden müsste…

Und wenn sich jemand berufen fühlt, mit dem Stöckchen weiterzuspielen: Hier gehts lang

Und dann ist auch erstmal genug mit Kleinholz hier. 😉

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Ein Stöckchen von Robin Urban

07. 03. 2014

Ich habe ein Stöckchen bekommen.

Robin Urban hat es mir zugeworfen. Vielen Dank. Und viel Erfolg bei der Examensarbeit! 🙂

1. Batik – yay oder nay?

Meine erste Assoziation zu Batik geht eher zu Öko-Eso-Szene-Spinnern. Allerdings ist mir dabei auch klar, dass das ein verdammt fieses Vorurteil ist. Hmm…..

2. Es ist jetzt ja wieder Fastnacht. Was ist deine Meinung dazu?

Fastnacht kann eine wunderbare Zeit sein: Aus dem Alltag ausbrechen und (teilweise) in einer besonderen Welt leben. Damit meine ich nicht diese aufgestülpte Hurra-wir-sind-jetzt-lustig-Laune, sondern das Unterwegs-sein mit tollen Leuten, mal fünfe gerade sein zu lassen, und in diesem lockeren Rahmen auch mal leichter über seinen Schatten zu springen.

Es ist ein ganz tolles Gefühl, auf dem selbstgebauten Wagen im Umzug mitzufahren und staunenden Kindern ins Gesicht zu sehen und ihnen Süßigkeiten zuzuwerfen.

No-Go dagegen ist, Karneval als Anlass zu nehmen, alles an Anstand und Vernunft über Bord zu werfen, sich zuzusaufen und eine Riesensauerei zu veranstalten. Klar geht es um Spaß. Aber nicht auf Kosten anderer.

3. Egal wie die Antwort ausfällt, als Kind war es doch bestimmt geil. Was war dein liebstes Kostüm, als du klein warst?

Zu Zeiten, wo im Dritten Programm (ja, damals waren es nur drei Programme!) Serien wie „Western von gestern“, „Bonanza“ oder „Fury“ liefen, ganz klar: Cowboy. 😀

4. Hand aufs Herz: Worum geht es in dem unvollendeten Roman in deiner Schreibtischschublade?

Ich habe tatsächlich mal angefangen, eine Art Agentendingsbums zusammenzutexten. Doch zu mehr als ein paar Beschreibungen skurriler Personen, die sich irgendwie durch gewisse Eigenarten einiger meiner damaligen Mitschüler und Lehrer in arg überzeichneter Form hervortaten, hat es nicht gereicht. Insbesondere nicht zu einer Handlung.

5. Welches Buch hast du als letztes gelesen?

Im Moment bin ich etwa in der Mitte von „Nirgendwo in der Eifel“ von Carola Clasen.

6. Nur noch wenige Wochen, dann geht es weiter mit “Game of Thrones”. Bist du auch dem Fieber verfallen?

Bisher nicht, auch wenn das, was ich bisher dazu gehört habe, ziemlich interessant klingt. Aber vielleicht irgendwann, wenn ich mal viieeel Zeit habe…

7. Hast du schon Reisepläne dieses Jahr?

Ein paar Tage Hamburg sind schonmal grob geplant, auch wenns zum ursprünglich angedachte Termin nicht hinhaut.  Schwerpunkt soll dabei erstmal das Miniatur-Wunderland sein.

Und über eine Woche Cuxhaven im Herbst denke ich auch nach 🙂

8. Dein Lieblingssong aus deinem Lieblingsmusical?

Ich bin ja bisher so gar kein Musical-Fan. Die Art, wie uns das damals im Musikunterricht „nahegebracht“ wurde, hat sicher einiges dazu beigetragen.

9. Welches alte Videogame würdest du gerne in topaktueller Graphik nochmal spielen?

Ehrlich gesagt ist mir die Spielidee viel wichtiger als eine superduperwundertolle Grafik. Ein paar Spiele vom C64 würden mich ja schon nochmal reizen – selbst in dieser einfachen Klötzchengrafik. Wenn ich die Namen noch wüsste….

Und zum Abreagieren ist eine Runde Doom (I oder II) auch heute noch prima. Sch**ß auf die Grafik. 😀

10. Bist du abergläubisch?

Nein. Sowas bringt Unglück!

Naja, bei manchen Sachen vielleicht ein bisschen, dann aber eher wenn ich etwas sehe, was (angeblich) Glück bringt. Aber Freitag der dreizehnte oder schwarze Katzen machen mir keine Angst.

11. Was ist deine Lieblingseissorte?

Je nach Laune Pistazie oder Zitrone.

Soviel zu mir. Jetzt zu euch. Ich wüsste gerne:

1. Vegetarisch oder sogar vegan leben: wie lange würdest du durchhalten?
2. Gibt es eine Zahl, die in deinem Leben eine ganz besondere Bedeutung hat?
3. Hast du Pflanzen in deiner Wohnung stehen? Wie lange (über-)lebt die „dienstälteste“ Pflanze schon bei dir?
4. Welches Lied geht dir im Augenblick am meisten auf den Wecker?
5. Selber kochen: nur das nötigste, um nicht zu verhungern, oder zur Kunst erhoben?
6. Wo wir gerade dabei sind: was hast du zuletzt selbst auf dem Herd (oder im Backofen) gezaubert?
7. Und gib es zu: irgendwas ist beim Kochen auch schonmal richtig schiefgegangen. Wie schlimm war es?
8. Hast du ein Kleidungsstück, was längst nicht mehr dazu taugt, dass du dich damit unter die Leute traust, das du aber nie-nie-nie-NIEMALS wegwerfen würdest?
9. Was hilft dir abends im Bett gegen kalte Füße?
10. Was hast du dir zuletzt auf DVD (oder BlueRay) gekauft bzw. schenken lassen? Was war der Anlass dazu?
11. Mit welcher Sorte würdest du versuchen, mir das Teetrinken schmackhaft zu machen?

Weitergeben möchte ich das Stöckchen an Mark Ohhh, der es sicher gerne aufsammeln wird, sofern sein Urlaubsfrettchen es nicht vorher verschleppt 😉
An das liebe Wölfchen, die mir das letzte Stöckchen apportiert hat 😀
Und natürlich an Livsglädjen und die Laborfee. „Frbrgl!“ 😉

Und wenn noch jemand das Stöckchen aufheben möchte: Bitte, gerne. Fühl dich frei 🙂

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Rückblick und Ausblick

31. 12. 2013

Die Zeit um die Wende zwischen altem und neuem Jahr ist immer auch eine gute Gelegenheit, zurückzublicken auf das was war, und vorauszuschauen auf das was kommt.

Beliebt sind da ja als erstes die Statistiken und Suchbegriffe.

Nunja – mein Blog ist immer noch klein. Aber mit erfreulich großen Ausschlägen der Besucherzahlen nach oben, wenn ich was von mir hören lasse. Und obwohl ich nicht allzuviel geschrieben habe dieses Jahr, scheint es doch interessant zu sein. Und es sind einige neue Leser hier hängengeblieben. Ein paar davon könnte ich vielleicht als „Der Dreizehn abonniert mich, dann abonnier ich ihn auch“-Höflichkeitsabo deuten. Möchte ich aber nicht. Ich glaube lieber daran, dass alle meine Follower das, was ich hier von mir gebe, wirklich lesen wollen.

Danke dafür 🙂
Der gute Vorsatz fürs nächste Jahr steht 😉

Die meisten, die über Suchmaschinen bei mir gelandet sind, haben nach Organspende, bzw. Infos zum Organspendeausweis gesucht. Ich hoffe, ich habe weiterhelfen können.

Obwohl… So ganz richtig ist das nicht. Mit Abstand der größte Anteil waren „Unbekannte Suchbegriffe“. Nur – was fange ich damit an?

Dann gab es noch eine Handvoll Suchen nach „Farmerpfanne„. Kann ich immer noch empfehlen. Und experimentiert ruhig mal mit den Zutaten! 🙂

Soweit zum Blog. Was gibts bei mir sonst so?

Beruflich stehe ich gut da. Ich habe immer noch einen guten und interessanten Job in einem angenehmen Umfeld. Und auch wenn dieses Jahr wirklich verdammt viel zu tun war und ich an einigen Dingen kurz vorm Verzweifeln war (ich sage nur: „Haus, was Verrückte macht“), bin und bleibe ich gerne dort.

Privat… Naja. Ich habe im Sommer und Herbst einiges geschafft, teils mit Hilfe guter Freunde, aber überwiegend ganz allein, auf das ich eigentlich sehr stolz sein könnte. Allein.. die Umstände drumherum lassen nicht viel Freude aufkommen. Denn eigentlich war alles etwas anders geplant. Aber manches kommt nunmal wie es kommt, und man kann nur die Zähne zusammenbeißen und versuchen, das beste draus zu machen.
Andersherum durfte ich erleben, was für wunderbare Freunde ich doch habe, die mir in dieser Zeit eine große und wertvolle Hilfe und Stütze sind. Auch wenn es mir immer noch schwer fällt, ihre Unterstützung auch anzunehmen.

Für das neue Jahr möchte ich an mir arbeiten: Mich nicht so schwer daran tun, Hilfe anzunehmen und nicht immer versuchen, mich alleine durch alles durchzubeißen. Mich (wieder) mehr auch an kleinen Dingen erfreuen. Und den Blick dafür weiter trainieren. Es ist echt schade, was einem sonst alles so entgeht…
Und, natürlich, auch in dieses Blog wieder mehr Leben reinbringen.

Und zu guterletzt habe habe ich mir gedacht, dass ich die Grenze meiner Anonymität ein wenig aufweichen möchte. Nicht ganz – es bleibt dabei, dass mich meine Familie, Arbeitskollegen, Freunde oder Nachbarn nicht einfach so finden sollen. Sonst hätte ich zu sehr den Gedanken im Hinterkopf, wie einige dieser Leute auf Blog und Twitter reagieren würden, und das würde mich hier einfach zu weit ausbremsen. Andersrum habe ich über das Bloggen bzw. Mitlesen, Kommentieren und Twittern doch einige Menschen „getroffen“, die ich gerne näher kennenlernen möchte. Ein erster Anfang ist ja schon getan. 🙂

Euch allen wüsche ich für das neue Jahr alles Gute.
Ganz besonders Gesundheit, und dass ihr gute Freunde habt, die euch durch schlechtere Zeiten helfen.

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Jupiter Jones Jahresabschluss Rockshow

30. 12. 2013

Recht kurzentschlossen habe ich mir zum Jahresende ein kleines Geschenk gemacht und eine Karte für die Jahresabschluss-Rockshow von Jupiter Jones in Köln gegönnt.

Und weil ich mitbekommen hatte, dass Svü die Konzerte sogar im Doppelpack (Akustik- und Rockshow)  besuchen wollte, habe ich Anlauf geholt, bin über meinen Schatten gesprungen und habe sie angeschrieben, ob wir uns nicht vor der Rockshow mal vor die Füße laufen könnten. 😉
Und sie war überrascht, aber einverstanden. 🙂

Mit von der Partie war dann auch @Shivasam1893, bei der Svü über das Wochenende ihr Lager aufgeschlagen hat. Als Treffpunkt hatten wir uns schnell auf einen nahegelegenen Burgertempel geeinigt.

„Und wann treffen wir uns?“ Ja, ähm, gute Frage. Und die Antwort lag bei mir. Wie lange halten wir es miteinander aus? Was, wenn wir keinen Draht finden und es peinlich wird? Was für doofe Gedanken man halt manchmal so spinnt, obwohl es eigentlich keinen Grund dazu gibt…
Aber andersrum – etwas Zeit für einen guten Happen brauchten wir eh, und wenn wir uns gut unterhalten, soll ja auch nicht nach ein paar Minuten schon wieder Aufbruch sein. Ja also äääh….
Halb sechs fand ich dann einen brauchbaren Kompromiss. Im Nachhinein hätte ich uns aber gerne mehr Zeit zum Quatschen gegönnt.  😉

Jupiter Jones Jahresabschluss 2013 - Rockshow - Die Live Music Hall füllt sich

Jupiter Jones Jahresabschluss 2013 – Rockshow – Blick nach schräg hinten: Die Live Music Hall füllt sich

Von dort ging es rüber zur Live Music Hall. Nach kurzer Wartezeit in der Schlange war dann gegen 19 Uhr Einlass. Wir haben uns einen Platz etwas am Rand ausgesucht. Ich glaube, auch dort war es uns allen schon genug Enge und Bewegung um uns herum. 😉

Erste Vorband war Dioramic. Lauter, harter aber doch recht melodischer Metal. Handwerklich solide. Und wenn ich mich mit  gekreischtem Gesang besser anfreunden könnte (dieses Problem habe ich aber auch bei vielen anderen Metal-Bands) fände ich die Jungs richtig gut.

Als zweite Vorband folgte Herrenmagazin. Gute, hörenswerte, deutschsprachige Rockmusik.

Jupiter Jones Jahresabschluss 2013 - Rockshow - Es geht los!

Jupiter Jones Jahresabschluss 2013 – Rockshow – Es geht los!

Aber – leider für die Jungs – wegen ihnen waren wir nicht hier.
Sondern – und jetzt kamen sie endlich… Jupiter Jones!

Das ganze Konzert war eine gelungene Mischung aus altbekannten Stücken und den Titeln aus dem neuen Album. Und wie ich festgestellt habe (und eventuell auch einige um mich rum 😉 ) konnte ich den größten Teil der Lieder ganz gut mitsingen. (Vielleicht wars manchmal auch nur was ähnliches wie singen 😉 )

Gleich als zweiter Titel: Kopf hoch und Arsch in den Sattel. Yeah! Eines der Lieder, mit denen ich mich in der letzten Zeit immer wieder hochgezogen habe, wenn es mir nicht so gut ging:

Zurück ins Licht, der Sonne entgegen.
Ist es kalt da wo du stehst,
dann fang an dich zu bewegen.
Halb so schlimm, damit lässts sich leben,
vielleicht auch nicht, vielleicht auch gerade eben.

Dazu „Klassiker“ wie Auf das Leben, Wir sind ja schließlich nicht Metallica oder (später als Zugabe) Reiß die Trauer aus den Büchern und viele Stücke vom letzten Album: Eine Landjugend, Komm bloß nicht nach Bad Bentheim, Hey Menetekel!, und nicht zu vergessen: Still.

Jupiter Jones Jahresabschluss 2013 - Rockshow - Still

Jupiter Jones Jahresabschluss 2013 – Rockshow – Still

Seit ich den Hintergrund zu Still kenne und mal richtig auf den Text geachtet habe, bekomme ich beim Hören meistens einen dicken Kloß im Hals. Nur allzu treffend beschreibt Nicholas, was er zum Tod seiner Mutter gefühlt hat. Und wie sehr hat es mich jedesmal daran erinnert, was in mir vorgegangen ist, als mein Vater vor gut acht Jahren plötzlich nicht mehr da war. Im Radio „überhöre“ ich es deswegen meistens. In der Playlist drücke ich weiter. Aber hier musste ich einfach mitsingen. Mit Tränen in den Augen…

Natürlich kam auch die aktuelle Scheibe nicht zu kurz. Und die enthält neben Rennen und Stolpern und Denn sie wissen, was sie tun auch viele herrliche ruhigere Stücke: Zuckerwasser, Die Landung, Hunderttausend Typen wach, …

Ein wirklich großartiges Konzert, bis zum letzten Ton.

Geschlafen habe ich die Nacht nicht viel. Ich war noch lange viel zu aufgedreht…
Und auch jetzt noch gehen mir immer wieder Stücke aus all den Liedern durch den Kopf. Yeah! 🙂

Außerdem habe ich ein ordentliches Kratzen im Hals und bin ein wenig heiser. Aber: ich bereue nichts! 😀

Zum Schluss noch ein paar Eindrücke:

Jupiter Jones Jahresabschluss 2013 - Rockshow

Jupiter Jones Jahresabschluss 2013 – Rockshow

Jupiter Jones Jahresabschluss 2013 - Rockshow - Sascha

Jupiter Jones Jahresabschluss 2013 – Rockshow – Sascha

Jupiter Jones Jahresabschluss 2013 - Rockshow

Jupiter Jones Jahresabschluss 2013 – Rockshow

Jupiter Jones Jahresabschluss 2013 - Rockshow

Jupiter Jones Jahresabschluss 2013 – Rockshow

Jupiter Jones Jahresabschluss 2013 - Rockshow

Jupiter Jones Jahresabschluss 2013 – Rockshow

Jupiter Jones Jahresabschluss 2013 - Rockshow - Ende1

Jupiter Jones Jahresabschluss 2013 – Rockshow – Die Bühne ist leer…

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Wölfchen stellt zehn Fragen

02. 12. 2013

Wölfchen macht bei sowas ja normalerweise nicht mit, aber diesmal eben doch. Und sie meint, ich sollte auch mitmachen.

Eigentlich bin ich ja auch kein sooo großer Fan von solchen Aktionen. Andererseits ist das ein guter Anlass, nochmal etwas Leben in meinen Blog zu bringen.

Na dann wollen wir mal…

1.) Aus puuuuren Eigennutz:
Rezept! Lecker! Fleisch! Hassu? Gib!

Ich bin bisher nicht so der Typ, der gern aufwendig kocht. Liegt auch daran, dass ich selten Anlass hätte, für mehrere Personen zu kochen. Und für mich alleine habe ich normalerweise keinen Bock auf großen Aufwand (zumal ich von der Arbeit aus meistens nach nebenan in die Kantine essen gehe).

Darum beschränken sich meine Kochkünste bei Fleisch weitgehend darauf, mir ein Schnitzel/Cordon Bleu/Steak/… in die Pfanne zu hauen und etwas Beilage dazu zu machen. Aber ich bin da neulich auf eine Seite gestoßen… 😉

2.) Da ja Weihnachten vor der Tür steht und ich grad am Wichtelgeschenke basteln bin: Macht ihr bei euch in der Firma/Schule/Arbeitsamt/Freundeskreis/Familie/Straße/what ever Weihanchtsfeiern? Gibt es da irgendwelche Rituale?

Auf der Arbeit machen wir eine Weihnachtsfeier. Genaugenommen zwei: eine für alle Mitarbeiter, und eine mit unserem Team. Erstere ist eigentlich mehr eine formale Sache (Rückblick auf das vergangene Jahr, neue Mitarbeiter, Jubiläen, Blablabla…) in einem nicht ganz so formalen Umfeld mit Christbaum, geschmückten Tischen, Keksen, … Aber es ist ganz nett, besonders wenn man die Chance nutzt, die verschiedenen Teams mal etwas durchzumischen und nicht immer nur dieselben zusammenglucken. Mit dem Team treffen wir uns auf dem Weihnachtsmarkt, trinken Glühwein oder heißen Kakao, und gehen dann zusammen essen.

Aber davon abgesehen habe ich keinen großen Bock auf Weihnachten. Die letzten Jahre schon nicht, und dieses Jahr noch viel weniger.

3.) Um einfach mal zu brechen mit “einigermaßen intelligente Fragen”: Welche Farbe hat der Hacken deines linken Sockens, den du genau jetzt trägst? Wenn du keinen trägst, zieh vorher gefälligst einen an!

Schwarz.

4.) Welchen Blogger würdest du gerne mal life und in Farbe kennen lernen? Sofern es anonym bloggt: wie stellst du dir dieses Etwas vor? Also wie sieht es in deinen Kopf aus?

Es gibt da schon einige, die ich gerne mal treffen würde. Und ein paar davon wären gar nicht allzuweit von mir weg, glaube ich. Eigentlich müssten wir da doch mal…..

Aber gibs zu, du willst doch wissen, welches Bild wir von DIR haben *g*

Hmmm – mittelgroß, an die 1,70. „Normale“ Figur – soll heißen, nicht gerade Bikinimodelmäßig dünn/mager, vielleicht ein bisschen „stämmig“, aber sicher nicht dick. Sportlich/fit, weil du viel zu Fuß gehst. Gut schulterlange braune Haare, bisschen wuschelig, aber relativ glatt gebürstet, mit Strähnchen drin. (Da hattest du mal Bilder im Blog.) Die Kleidung (wenn nicht weiß für die Arbeit) in gedeckten bzw. dunklen Tönen. Ich meine, du trägst eine Brille: modisch, aber schlicht. Vielleicht ein dünner dunkler Metallrahmen mit dieser mehr oder weniger rechteckigartigen Gläserform?

Na?

5.) Mein Bär will ja unbedingt einen Tiger haben. Ich Wölfe. Was für ein Wildtier (!) würdest du dir anschaffen, sofern du ihm eine artgerechte Haltung bieten könntest? Hast du dir schonmal ernsthaft Gedanken darüber gemacht, was du alles tun müsstest, um deinen Tier eine artgrechte Haltung zu bieten?

Ein Wildtier? Ich hätte ja nichtmal die Zeit, mich angemessen um einen Hund oder eine Katze zu kümmern. Obwohl ich ja schon gerne wieder ein Haustier hätte.

So faszinierend große Tiere und Raubtiere sind, am Ende liefe es womöglich auf ein paar Eichhörnchen raus. Auf der Arbeit haben wir nach hinten raus einen Friedhof/Park, und aus manchen Büros hier könnte man denen echt stundenlang zuschauen…

6.) Nun mal wieder was intelligentes, weil ich keinen Plan hab, was ich fragen soll:
Welcher ist dein Lieblingsbuchstabe? Alle Alphabete dürfen beachtet werden! 😀

Uff. Am ehesten noch das X, weil es für das Unbekannte oder auch das Besondere steht. (Und, damit ich mein Nerd-Image aufrechterhalte, ist x bzw. 0x eine Kennzeichnung für Hexadezimalzahlen wie z. B. 0x0d für 13)

Und vielleicht noch die ng-Rune (Ingwaz) in der Variante mit den „Ärmchen“ – irgendwie hat diese Form etwas an sich. Und ng kommt in meinem Namen vor.

7.) Gibt es ein Buch/Film/Hörbuch/Konzert/Veranstaltung, was du unbedingt mal lesen/sehen/hören/[…] wolltest und es doch nie geschaft hast?

Ich fand es schade, dass ich es nie zum Alive Festival geschafft habe, als es das noch gab. Das wäre nicht sooo fürchterlich weit weg gewesen, aber irgendwie ist mir da immer was dazwischengekommen. Aber wenigstens war ich einige Male bei Rock am Ring. 🙂

8.) Gibt es einen Menschen in deinem Leben, den du zutiefst verehrst?

„Zutiefst verehren“ – nein, das wäre übertrieben. Bei manchen Menschen finde ich Eigenschaften bzw. Charakterzüge gut (und nehme mir das teilweise auch als Vorbild), aber „verehren“ geht mir heute doch zu weit.

9.) Höhö! Siehst deine Freundin in diesem Kleid dick aus? *gnihihihi*

Wer?

10.) Man kennt es ja: Bücher werden verfilmt und Filme werden… äh… verbucht. Tust du dir vor den Kopien erst die Originale an? Ignorierst du sie? Wurdest du durch eine Kopie schon mal auf das orignal aufmerksam?

Wenn das Buch vor dem Film da war, lese ich es normalerweise, bevor ich den Film sehe. (Deshalb habe ich auch die Harry-Potter-Filme noch nicht gesehen. Ich will erst die Bücher lesen! *Hust*) Umgekehrt ist es nicht dasselbe.

Außerdem geht beim Verfilmen oft einiges verloren, was im Buch noch wichtig war. Manches wird weggelassen oder stark vereinfacht, weil es nur schwer umzusetzen oder zu langatmig oder zu kompliziert wäre. Oder man möchte dem Filmpublikum (oder auch den „Sponsoren“) die Kritik am gezeigten System nicht bzw. nicht so deutlich zeigen. Und ich möchte meine Phantasie nicht nach dem richten, was gerade an Special Effects möglich war. Besonders enttäuscht war ich – aus dieser Perspektive gesehen – von „Jurassic Parc“. Gute Unterhaltung, klasse Effekte, aber hier ging gerade der Konflikt zwischen dem biologisch-technisch machbaren und dem, was an Gefahren zu verantworten war, weitgehend verloren.

„Verbuchte Filme“ habe ich (bewusst) erst zweimal gelesen. Einmal wars so naja, und einmal zum Vergessen. Dann lieber nur den Film.

……………….

Dann ist es jetzt wohl an mir, sich Fragen auszudenken…

1. Welches Buch/welchen Film hast du noch nicht gelesen/gesehen, obwohl du das schon längst mal wolltest?

2. Bist du Mitglied in irgendwelchen Vereinen? Wo, und warum?

3. Was tust du, wenn du nicht einschlafen kannst?

4. „Alkohol, du böser Geist…“ – Hast du dich im Suff mal verplappert und deinem Gegenüber etwas gesagt, was er/sie (noch) gar nicht wissen sollte?

5. Leben in einem kleinen Dorf, wo praktisch jeder jeden kennt: Fluch oder Segen?

6. Hattest du bzw. deine Familie früher ein Haustier? Und heute?

7. Mein Arbeitskollege mag keine Pilze. Er findet sie „so fies wabbelig“. Gibt es etwas, was du nicht gerne isst?

8. Kölsch, Alt, Pils, Hefeweizen? Oder ganz was anderes?

9. Eine „bodenständige“ Frage: Welche Schuhgröße hast du?

10. Gibt es eine Frage, die du einmal gestellt bekommen möchtest, die dich aber noch niemand gefragt hat? Und was wäre die Antwort?

Wen fragen wir denn? Erzählmirnix und Robin auf jeden Fall. Und sonst? Die Laborfee hat ja gerade erst den Ball vom Wölfchen zurückgespielt bekommen. Ob sie jetzt nochmal mag? Livsglaedjen und Nobelix hatten auch gerade erst so einen Fragebogen. (Aber auch sie dürfen gerne nochmal!) Jemand noch ohne Fahrschein? Bedient euch 😉

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Long time no see

26. 08. 2013

Lange nichts hier von mir hören lassen. Aber es gibt mich noch.

Viel ist passiert.

Manches hat sich geändert. Vieles ist noch gleich und doch so ganz anders.

Was davon ich hier ins Blog bringe, weiß ich noch nicht.

Mal sehen, wie es hier weitergeht…

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Alt vs. neu

31. 01. 2013

Meine Krankenkasse hat mir eine Infobroschüre zur Organspende geschickt. Soweit nichts ungewöhnliches, das war ja mit dem geänderten Transplantationsgesetz genau so vorgesehen. Beinahe hätte ich die Broschüre mit den übrigen Werbeblättchen weggeworfen. Einen Organspendeausweis hatte ich ja schon längst. Aber aus Neugier („Wie setzen die denn die Infos jetzt um?“) habe ich mal reingeschaut. Und dann das beigelegte Plasikkärtchen rausgenommen, um es gegen meinen schon etwas betagteren Organspendeausweis zu tauschen.

Organspendeausweis - alt gegen neu

Organspendeausweis – alt gegen neu

Die alte Pappkarte hat ja schon einige Jahre auf dem Buckel – da steht u.a. noch die Anschrift von meiner Studentenbude (inzwischen fett durchgestrichen) mit drauf. Das heißt, das Ding ist schon etwa 15 Jahre alt. Auch einige andere Daten musste ich schon ändern. Die Hausnummer meiner Heimatanschrift. (Die Gemeinde hat die Straßen vor ein paar Jahren neu durchnummeriert.) Und – ein Feld, was auf dem aktuellen Ausweis so nicht mehr in dieser Form vorgesehen ist – als Kontakt im Notfall musste ich vor 7 Jahren meinen Vater rausstreichen. Wie doch die Zeit vergangen ist…..

Das aber hat sich nicht großartig geändert: Organspende ein wichtiges Thema, und noch viel zu wenige Leute haben sich ernsthaft Gedanken darum gemacht. Oder sie lassen sich durch Berichte und Gerüchte zu Unregelmäßigkeiten verunsichern. Deshalb also nochmal ein bisschen Werbung: 😉

>> Organspende-Info <<

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Ein frohes Neues allerseits…

07. 01. 2013

Das neue Jahr ist schon ein paar Tage alt. Wir haben gemütlich im Freundeskreis reingefeiert.

Gute Vorsätze habe ich mir eigentlich keine vorgenommen (das spart dann später das schlechte Gewissen ;)), aber das eine oder andere wollte ich ja noch berichten.

Zum Beispiel, dass die Plätzchen  nach Gisberts Rezepten sehr gut angekommen sind. Einmal die Cappuccinoplätzchen (mit leichtem Abzug in der B-Note, weil ich sie zu lange im Ofen gelassen hatte), und ganz besonders die Schneeflöckchen, die einem regelrecht auf der Zunge zerfallen sind, haben viel Lob erhalten, das ich für die Rezepte gerne weitergebe.

WordPress hat ein paar Statistiken erstellt. Große Überraschungen waren in den Zahlen nicht drin.  Die sehen bei mir im Prinzip wohl auch kaum anders aus als bei anderen, nur dass die Werte bei mir sicher etwas überschaubarer sind 😉

Und dann hat Nobelix mich noch an einen Spruch erinnert, den ich euch nicht vorenthalten möchte:

„Hier! Das gibt gut Tinte auf den Füller!“
„Was bringt mir die Tinte auf dem Füller, wenn ich kein Papier zum Schreiben hab?“

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Frohes Fest!

24. 12. 2012

Ja, es gibt mich noch. Auch wenn ich die letzte Zeit nicht viel von mir habe hören lassen.

Auf der Arbeit ist es zur Zeit ziemlich stressig. Ein Projekt musste dieses Jahr unbedingt noch durchgeprügelt werden. Was „die da oben“ dabei nicht mit eingeplant hatten, waren die Zusammenhänge in der IT. Damit alles klappen konnte, mussten noch einige Systeme auf- und umgerüstet werden.

Im großen und ganzen läuft das ganze inzwischen – aber wenn die Nacharbeiten, die noch nötig sind, erledigt sind, bin ich sowas von reif für die Insel…

Als ob das nicht reichen würde, habe ich mir noch was am Auto kaputtgefahren, weil plötzlich ein fetter Eisklumpen unter dem LKW vor mir auftauchte. Jede Menge Plastik kaputt, der Klimakühler im Eimer, und noch ein paar Sachen mehr. Laut Werkstatt mal gerade 4000 Euro Schaden. Auch wenn die Kasko das meiste davon (abgesehen von der Selbstbeteiligung) übernimmt – das Gerenne deswegen hätte ich wirklich nicht gebraucht…

Im Augenblick genieße ich die freien Tage, und vor allem, mal von der Arbeit abzuschalten. Ich habe ein, zwei kleine Basteleien fertiggestellt, mich an zwei von Gisberts Plätzchenrezepten versucht (morgen folgt die Publikumswertung 😉 ) und ansonsten genieße ich es, auf der Couch zu sitzen, einfach mal nichts zu tun und mich vom Fernseher berieseln zu lassen (Immerhin läuft gerade Big Bang Theory :-D) und verfluche mal wieder die langsame Internetverbindung hier.

Die obligatorischen Telefonate mit der Verwandtschaft (und die damit verbundenen blöden Fragen) sind auch erledigt.

Morgen Abend wird noch ein Geburtstag gefeiert, und Donnerstag und Freitag steht nochmal Arbeiten an.

Euch allen wünsche ich noch ein gemütliches, stressfreies Weihnachtsfest 🙂

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Blogroll-Update und Kommunikationszeugs

18. 10. 2012

Nachdem die Liste der verfolgten Blogs im Reader schon ein wenig angewachsen ist, habe ich mal meine Blogroll etwas erweitert. Ohne jetzt viel dazu zu sagen – reinschnuppern lohnt sich! 🙂

Und weil Mails von meiner Blog-Mailadresse offenbar überwiegend in Spamfiltern gelandet sind anstatt in den Postfächern der Empfänger, habe ich dafür jetzt eine gmx.de-Adresse eingerichtet (welche wohl 😉 )

Dann habe ich mir einen Twitter-Account zugelegt. 0x0d war dummerweise schon belegt, also habe ich das nächstliegende getan und eine 13 drangehangen: @0x0d13. 😀
Bis jetzt habe ich dort zwar kaum einen Piep von mir gegeben, aber der gute Vorsatz ist schonmal da, dass das mehr werden soll als nur Announcements für neue Blogposts.

Ein paar andere Einstellungen fürs Blog habe ich durchprobiert, aber bis auf etwas „Feintuning“ bin ich erstmal doch beim alten geblieben. Hat sich bewährt, finde ich.

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Spaß in der Ubahn

16. 10. 2012

Es gibt ja schon einige Volldeppen auf dieser Welt. Heute abend waren sie wohl alle in der Ubahn unterwegs.

Eigentlich dachte ich noch „wunderbar, du kommst genau pünktlich zur Haltestelle“, denn nur wenige Sekunden nach mir kam die Bahn an.

Wieso haben eigentlich manche Leute das Aus-und-Einsteige-Prinzip noch immer nicht verstanden? Erst alle rauslassen, die rauswollen, dann ist Platz zum Einsteigen und man rennt sich nicht gegenseitig um. So gehts schließlich für alle am schnellsten.

Dann ist es noch ein Vorteil, wenn man sich nicht direkt vor den Stempelautomaten für die Viererkarten breitmacht. Da möchten nämlich vielleicht auch noch andere Fahrgäste dran. Ich zum Beispiel.

Okay – Karte hat den Stempel. Ganz vorne ist sogar noch ein Sitzplatz frei. Wie sich im nächsten Moment zeigt, vermutlich daher, weil das für den Boden direkt davor nicht so ganz gilt. Da liegen Pommesschalen, verschmiert mit den Resten von Ketchup und Mayo, und das ganze schon schön über den Boden verteilt.  Na lecker…

Am Hauptbahnhof dann umsteigen. Aufgestanden, im Gang in die Schlange gestellt. Einmal Schienbein anstoßen später war klargestellt, dass die Frau vor mir einen Hackenporsche im Schlepp hatte. Mit dem sie dann im nächsten Moment nicht so recht um die Ecke aus dem Gang zur Tür rumkam, weil das Rad an einer Haltestange hängengeblieben war.. Was macht man, wenn der Hackenporsche zickt? Trulla machts so: Nach hinten ordentlich Schwung holen und dann kräftig nach vorne reißen – das Material muss das abkönnen! Hatte ich schon erwähnt, dass ich dort in dichtgedrängter Reihe darauf wartete, auszusteigen?
Aua…

Also umsteigen – neue Bahn, neues Glück. Oder so ähnlich. Dass hier die Sitzplätze schon sämtlich belegt waren, egal – ist ja nur für drei Stationen. Dass in der Waggonmitte ein Radfahrer sein Fortbewegungsmittel mit bemerkenswertem Ungeschick genau vor dem Fahrkartenautomaten platziert hat, stört mich nicht gerade. Andere Mitfahrer sahen das weniger locker – die mussten sich ihr Ticket nämlich noch aus ebendiesem Automaten kaufen…

Was mich aber stört, ist das Rasierwasser des Gecks direkt schräg vor mir. Geruchsrichtung fruchtig-penetrant-brechreizend. Würg. Letztendlich bin ich eine Station früher ausgestiegen und habe dafür meinen Mageninhalt mit heimgenommen. Außerdem ist Bewegung ja gesund und so.

Ach so – es waren nicht alle Vollpfosten mit der Bahn unterwegs. Einer fuhr das Auto, das dann noch mit viel Schwung haarscharf um mich rum rechts abgebogen ist.

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Bei swedissen Møbelhåusern

19. 09. 2012

Kurze Erklärung vorneweg: Vor etwa einem halben Jahr habe ich mir in der Stadt, in der ich arbeite, eine Einzimmerwohnung genommen, weil mich das tägliche Pendeln zuviel Zeit, Nerven und Energie gekostet hat. Die meiste Einrichtung war entweder schon drin (Mini-Küche, Wandschrank), oder ich habe sie von daheim mitgebracht (Tisch, Schreibtisch, Stühle). Was fehlte, war ein passendes Bett.  Zum Schlafen sollte mir fürs Erste eine Matratze auf dem Boden reichen, bis ich Zeit für einen Besuch beim nicht allzu fernen IKEA fände.

Eine glückliche Eingebung ließ mich den verfügbaren Platz in meinem Auto ausmessen, bevor ich mich dorthin begab. Denn ein Bett, das mir gefiel und in die Bude passte (von Aussehen und Platzbedarf) war zwar recht schnell gefunden. Und eine Menge anderes Zeug war zwischendurch auch in meine Einkaufstasche gelangt. Ein kurzes Messen im Abhollager bestätigte aber meine Befürchtung. Diesen Karton würde ich nicht in meinem Auto verstauen können. Naja – besser, ich stelle schon am Lagerregal fest, als dass ich den Karton durch die Kasse schiebe und mich dann auf dem Parkplatz in die Gesellschaft der ratlos schauenden Gesichter einreihe, die sich mit der Kapazität ihres Beförderungsmittels mehr oder weniger knapp – manche auch ganz und gar nicht knapp – verschätzt haben.

(Im Nachhinein: wahrscheinlich hätte ich es geschafft, den Bett-Bausatz in meinem Auto unterzubringen, wenn ich den Karton auf dem Parkplatz ausgepackt und dann die einzelnen Teile irgendwie verstaut hätte. Aber um das auf gut Glück zu versuchen war es mir dann doch zu unsicher. Und mit halboffener Kofferraumklappe Autobahn fahren ist doof!)

Also Plan B: Bei der nächsten passenden Gelegenheit mit meinem Bruder für ein paar Tage das Auto tauschen – er fährt einen Kombi, der sollte Platz genug haben.

Hätte ich gewusst, dass es noch so lange bis zur nächsten passenden Gelegenheit dauert, und dass der Karton auch in seinen Kombi nur haarscharf reinpasst, wäre ich vermutlich zu Plan C übergegangen: Samstags den Anhänger vom Nachbarn leihen, gemütlich (schließlich darf man ja mit Hänger nur 80 fahren) zum IKEA und dann zur Bude gondeln, abladen und dann den Hänger wieder zurückbringen. Nachteil von Plan C war allerdings, dass das eine 250km-Extratour wäre – muss nicht sein, wenn es sich vermeiden lässt.

Jetzt am Montag war es dann soweit. Bruder hat Urlaub und kann nebenbei auch mein Auto gerade gut gebrauchen, denn das hat eine Anhängekupplung und einen passenden Fahrradträger.

Also bin ich mit seinem Auto zur Arbeit gefahren. Von da aus kurz vor Feierabend nochmal online gecheckt: ja, noch 4x verfügbar – das sollte doch reichen, dass ich gleich eins davon ergattern kann. Eine Dreiviertelstunde später stand ich vor einem leeren Regalfach und wusste es besser… 😦

Aber man ist ja flexibel. Und etwa 30 km und einen kleinen Stau weiter gibt es noch einen IKEA. Und weil ich den Kleinkram-Stöber-Anfall schon hinter mich gebracht hatte, war ich dort auch ganz schnell durch und im SB-Lager am richtigen Regal angekommen. Als ich den Karton von der Palette auf den Transportwagen wuchtete, wusste ich dann auch, warum in der Aufbauanleitung zwei Personen zum Aufbau angegeben waren.

Bezahlen an der SB-Express-Kasse ist übrigens eine feine Sache. Einfach schnell mit dem Handscanner alle Barcodes eingescannt und per EC-Karte bezahlt. Geht fix und (zumindest bei mir) jedesmal ohne Probleme.
Und man muss vor allem nicht ewig in der Schlange warten, weil mal wieder so ein Dummbratz weiter vorne die Barcodes so mit anderen Kartons zugebaut hat, dass die Kassiererin nicht zum Scannen drankommt oder sein Kleingeld über den Boden verteilt oder seine ec-Karten-PIN verpeilt hat.

Jetzt die Herausforderung: Ein sperriges, fast 50 Kilo schweres Paket alleine vom Transportwagen in den Kofferraum packen. Es geht. Nicht gut, aber es ist machbar. Der Karton hätte allerdings keine zwei Zentimeter breiter sein dürfen. Und viel länger auch nicht. Irgendwie hatte ich den Innenraum vom Kombi ja doch ein wenig größer eingeschätzt…
(Okay – ich hätte den Karton dann auspacken und die Einzelteile dann so ins Auto… – aber das hätte doch peinlich ausgesehen. Als ob ich nicht wüsste, was ich in mein Auto laden kann. Nee, das geht doch nicht…)

Egal, Hauptsache es passt. Uch wenn ich ab jetzt auch keinen Platz mehr für einen Mitfahrer gehabt hätte, weil ich den Beifahrersitz ganz nach vorne stellen musste. Also nur halb so schlimm, dass ich alleine war.

Auf dem Weg zu meiner Bude habe ich mich dann spontan entschlossen, den eigentlichen Aufbau doch noch etwas zu verschieben und erstmal die Einzelteile im Abstellraum eine Woche ausdünsten zu lassen. Mannomann, was da allein auf ein paar Kilometern schon an Lösungsmitteldüften durchs Auto zog. Bääh, aber sowas von! Trotz Lüftung auf voller Stufe.

Dort angekommen war ich wieder einmal froh, dass ich mir vor einiger Zeit mal eine zusammenklappbare Sackkarre gekauft habe. Damals eher, weils die günstig beim Discounter gab und mir praktisch schien, ohne genau zu wissen wo ich sie wirklich brauchen würde. Männlicher Werkzeug-Spontankauf sozusagen. Für Außenstehende nicht immer logisch oder verständlich, aber hinterher ist man(n) dann froh, so vorausschauend gekauft zu haben. 😀

Den Karton mit Hilfe der Sackkarre in den Abstellraum zu rangieren war dann auch deutlich einfacher, als selbigen davor erstmal wieder aus dem Auto zu ziehen. Und jetzt darf erstmal der Lösungsmittelduft aus dem Pressspanzeug ziehen.

Bin gespannt, wie das Zusammenbauen dann klappt. Der Anleitung nach sollte das eigentlich kein großes Problem werden. Falls doch, werde ich berichten. Vielleicht… 😉