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Alt vs. neu

31. 01. 2013

Meine Krankenkasse hat mir eine Infobroschüre zur Organspende geschickt. Soweit nichts ungewöhnliches, das war ja mit dem geänderten Transplantationsgesetz genau so vorgesehen. Beinahe hätte ich die Broschüre mit den übrigen Werbeblättchen weggeworfen. Einen Organspendeausweis hatte ich ja schon längst. Aber aus Neugier („Wie setzen die denn die Infos jetzt um?“) habe ich mal reingeschaut. Und dann das beigelegte Plasikkärtchen rausgenommen, um es gegen meinen schon etwas betagteren Organspendeausweis zu tauschen.

Organspendeausweis - alt gegen neu

Organspendeausweis – alt gegen neu

Die alte Pappkarte hat ja schon einige Jahre auf dem Buckel – da steht u.a. noch die Anschrift von meiner Studentenbude (inzwischen fett durchgestrichen) mit drauf. Das heißt, das Ding ist schon etwa 15 Jahre alt. Auch einige andere Daten musste ich schon ändern. Die Hausnummer meiner Heimatanschrift. (Die Gemeinde hat die Straßen vor ein paar Jahren neu durchnummeriert.) Und – ein Feld, was auf dem aktuellen Ausweis so nicht mehr in dieser Form vorgesehen ist – als Kontakt im Notfall musste ich vor 7 Jahren meinen Vater rausstreichen. Wie doch die Zeit vergangen ist…..

Das aber hat sich nicht großartig geändert: Organspende ein wichtiges Thema, und noch viel zu wenige Leute haben sich ernsthaft Gedanken darum gemacht. Oder sie lassen sich durch Berichte und Gerüchte zu Unregelmäßigkeiten verunsichern. Deshalb also nochmal ein bisschen Werbung: 😉

>> Organspende-Info <<

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Ein frohes Neues allerseits…

07. 01. 2013

Das neue Jahr ist schon ein paar Tage alt. Wir haben gemütlich im Freundeskreis reingefeiert.

Gute Vorsätze habe ich mir eigentlich keine vorgenommen (das spart dann später das schlechte Gewissen ;)), aber das eine oder andere wollte ich ja noch berichten.

Zum Beispiel, dass die Plätzchen  nach Gisberts Rezepten sehr gut angekommen sind. Einmal die Cappuccinoplätzchen (mit leichtem Abzug in der B-Note, weil ich sie zu lange im Ofen gelassen hatte), und ganz besonders die Schneeflöckchen, die einem regelrecht auf der Zunge zerfallen sind, haben viel Lob erhalten, das ich für die Rezepte gerne weitergebe.

WordPress hat ein paar Statistiken erstellt. Große Überraschungen waren in den Zahlen nicht drin.  Die sehen bei mir im Prinzip wohl auch kaum anders aus als bei anderen, nur dass die Werte bei mir sicher etwas überschaubarer sind 😉

Und dann hat Nobelix mich noch an einen Spruch erinnert, den ich euch nicht vorenthalten möchte:

„Hier! Das gibt gut Tinte auf den Füller!“
„Was bringt mir die Tinte auf dem Füller, wenn ich kein Papier zum Schreiben hab?“

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Frohes Fest!

24. 12. 2012

Ja, es gibt mich noch. Auch wenn ich die letzte Zeit nicht viel von mir habe hören lassen.

Auf der Arbeit ist es zur Zeit ziemlich stressig. Ein Projekt musste dieses Jahr unbedingt noch durchgeprügelt werden. Was „die da oben“ dabei nicht mit eingeplant hatten, waren die Zusammenhänge in der IT. Damit alles klappen konnte, mussten noch einige Systeme auf- und umgerüstet werden.

Im großen und ganzen läuft das ganze inzwischen – aber wenn die Nacharbeiten, die noch nötig sind, erledigt sind, bin ich sowas von reif für die Insel…

Als ob das nicht reichen würde, habe ich mir noch was am Auto kaputtgefahren, weil plötzlich ein fetter Eisklumpen unter dem LKW vor mir auftauchte. Jede Menge Plastik kaputt, der Klimakühler im Eimer, und noch ein paar Sachen mehr. Laut Werkstatt mal gerade 4000 Euro Schaden. Auch wenn die Kasko das meiste davon (abgesehen von der Selbstbeteiligung) übernimmt – das Gerenne deswegen hätte ich wirklich nicht gebraucht…

Im Augenblick genieße ich die freien Tage, und vor allem, mal von der Arbeit abzuschalten. Ich habe ein, zwei kleine Basteleien fertiggestellt, mich an zwei von Gisberts Plätzchenrezepten versucht (morgen folgt die Publikumswertung 😉 ) und ansonsten genieße ich es, auf der Couch zu sitzen, einfach mal nichts zu tun und mich vom Fernseher berieseln zu lassen (Immerhin läuft gerade Big Bang Theory :-D) und verfluche mal wieder die langsame Internetverbindung hier.

Die obligatorischen Telefonate mit der Verwandtschaft (und die damit verbundenen blöden Fragen) sind auch erledigt.

Morgen Abend wird noch ein Geburtstag gefeiert, und Donnerstag und Freitag steht nochmal Arbeiten an.

Euch allen wünsche ich noch ein gemütliches, stressfreies Weihnachtsfest 🙂

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Blogroll-Update und Kommunikationszeugs

18. 10. 2012

Nachdem die Liste der verfolgten Blogs im Reader schon ein wenig angewachsen ist, habe ich mal meine Blogroll etwas erweitert. Ohne jetzt viel dazu zu sagen – reinschnuppern lohnt sich! 🙂

Und weil Mails von meiner Blog-Mailadresse offenbar überwiegend in Spamfiltern gelandet sind anstatt in den Postfächern der Empfänger, habe ich dafür jetzt eine gmx.de-Adresse eingerichtet (welche wohl 😉 )

Dann habe ich mir einen Twitter-Account zugelegt. 0x0d war dummerweise schon belegt, also habe ich das nächstliegende getan und eine 13 drangehangen: @0x0d13. 😀
Bis jetzt habe ich dort zwar kaum einen Piep von mir gegeben, aber der gute Vorsatz ist schonmal da, dass das mehr werden soll als nur Announcements für neue Blogposts.

Ein paar andere Einstellungen fürs Blog habe ich durchprobiert, aber bis auf etwas „Feintuning“ bin ich erstmal doch beim alten geblieben. Hat sich bewährt, finde ich.

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Spaß in der Ubahn

16. 10. 2012

Es gibt ja schon einige Volldeppen auf dieser Welt. Heute abend waren sie wohl alle in der Ubahn unterwegs.

Eigentlich dachte ich noch „wunderbar, du kommst genau pünktlich zur Haltestelle“, denn nur wenige Sekunden nach mir kam die Bahn an.

Wieso haben eigentlich manche Leute das Aus-und-Einsteige-Prinzip noch immer nicht verstanden? Erst alle rauslassen, die rauswollen, dann ist Platz zum Einsteigen und man rennt sich nicht gegenseitig um. So gehts schließlich für alle am schnellsten.

Dann ist es noch ein Vorteil, wenn man sich nicht direkt vor den Stempelautomaten für die Viererkarten breitmacht. Da möchten nämlich vielleicht auch noch andere Fahrgäste dran. Ich zum Beispiel.

Okay – Karte hat den Stempel. Ganz vorne ist sogar noch ein Sitzplatz frei. Wie sich im nächsten Moment zeigt, vermutlich daher, weil das für den Boden direkt davor nicht so ganz gilt. Da liegen Pommesschalen, verschmiert mit den Resten von Ketchup und Mayo, und das ganze schon schön über den Boden verteilt.  Na lecker…

Am Hauptbahnhof dann umsteigen. Aufgestanden, im Gang in die Schlange gestellt. Einmal Schienbein anstoßen später war klargestellt, dass die Frau vor mir einen Hackenporsche im Schlepp hatte. Mit dem sie dann im nächsten Moment nicht so recht um die Ecke aus dem Gang zur Tür rumkam, weil das Rad an einer Haltestange hängengeblieben war.. Was macht man, wenn der Hackenporsche zickt? Trulla machts so: Nach hinten ordentlich Schwung holen und dann kräftig nach vorne reißen – das Material muss das abkönnen! Hatte ich schon erwähnt, dass ich dort in dichtgedrängter Reihe darauf wartete, auszusteigen?
Aua…

Also umsteigen – neue Bahn, neues Glück. Oder so ähnlich. Dass hier die Sitzplätze schon sämtlich belegt waren, egal – ist ja nur für drei Stationen. Dass in der Waggonmitte ein Radfahrer sein Fortbewegungsmittel mit bemerkenswertem Ungeschick genau vor dem Fahrkartenautomaten platziert hat, stört mich nicht gerade. Andere Mitfahrer sahen das weniger locker – die mussten sich ihr Ticket nämlich noch aus ebendiesem Automaten kaufen…

Was mich aber stört, ist das Rasierwasser des Gecks direkt schräg vor mir. Geruchsrichtung fruchtig-penetrant-brechreizend. Würg. Letztendlich bin ich eine Station früher ausgestiegen und habe dafür meinen Mageninhalt mit heimgenommen. Außerdem ist Bewegung ja gesund und so.

Ach so – es waren nicht alle Vollpfosten mit der Bahn unterwegs. Einer fuhr das Auto, das dann noch mit viel Schwung haarscharf um mich rum rechts abgebogen ist.

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Kannste haben

08. 10. 2012

Diese Überschrift findet man neuerdings fettgedruckt an den schwarzen Brettern, wo früher einfach „Biete“ stand.

Ich weiß nicht so genau, was der Verkäufer damit sagen will. Vielleicht soll es originell sein.

Bei mir kommt jedenfalls nicht unbedingt positiv an. Zum einen klingt das eher abschätzig, was seine Ware angeht. „Brauch ich nimmer. Kannste haben wennstes brauchen kannst. Und wenn nicht, dann schmeiß ichs halt wech.“

Zum anderen weckt es bei mir die Assoziation „Willste Ärger? Kannste haben!“…

Also: „Kannste haben.“ – „Och nöö, kannste behalten…“

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Awwa .. ah waaahh .. Award!!!

23. 09. 2012

Ich habe einen Award bekommen! Und zwar von der Laborfee. Vielen, vielen Dank dafür 🙂

Ich fühle mich hochgeehrt und bin beinahe sprachlos. Also fange ich erstmal mit den Regeln an, die brauche ich ja nur zu übernehmen:

1. Der Blog darf nicht mehr als 200 Leser haben, ist also noch in den Kinderschuhen.
2. Man muß über den Award auf seinem Blog berichten.
3. Den Blog des Nominators muß man auf seinen Blog verlinkem, damit auch dieser bekannter wird.
4. Gib den Award an 5 Blogger weiter und berichte ihnen von der Nominierung.
5. Schreibe diese Regeln auf deinen Blog.
Weitergeben möchte ich den Award an diese Blogs:
1. OP-Tisch-Pilotin
2. Robins urban bar stories
3. Nobelix
4. Muscular Disorder
5. Gnaddrig
Ohne viele große Reden – ich nehme das als Ansporn für weitere (hoffentlich gute) Geschichten. Und sage nochmal Danke!
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Bei swedissen Møbelhåusern

19. 09. 2012

Kurze Erklärung vorneweg: Vor etwa einem halben Jahr habe ich mir in der Stadt, in der ich arbeite, eine Einzimmerwohnung genommen, weil mich das tägliche Pendeln zuviel Zeit, Nerven und Energie gekostet hat. Die meiste Einrichtung war entweder schon drin (Mini-Küche, Wandschrank), oder ich habe sie von daheim mitgebracht (Tisch, Schreibtisch, Stühle). Was fehlte, war ein passendes Bett.  Zum Schlafen sollte mir fürs Erste eine Matratze auf dem Boden reichen, bis ich Zeit für einen Besuch beim nicht allzu fernen IKEA fände.

Eine glückliche Eingebung ließ mich den verfügbaren Platz in meinem Auto ausmessen, bevor ich mich dorthin begab. Denn ein Bett, das mir gefiel und in die Bude passte (von Aussehen und Platzbedarf) war zwar recht schnell gefunden. Und eine Menge anderes Zeug war zwischendurch auch in meine Einkaufstasche gelangt. Ein kurzes Messen im Abhollager bestätigte aber meine Befürchtung. Diesen Karton würde ich nicht in meinem Auto verstauen können. Naja – besser, ich stelle schon am Lagerregal fest, als dass ich den Karton durch die Kasse schiebe und mich dann auf dem Parkplatz in die Gesellschaft der ratlos schauenden Gesichter einreihe, die sich mit der Kapazität ihres Beförderungsmittels mehr oder weniger knapp – manche auch ganz und gar nicht knapp – verschätzt haben.

(Im Nachhinein: wahrscheinlich hätte ich es geschafft, den Bett-Bausatz in meinem Auto unterzubringen, wenn ich den Karton auf dem Parkplatz ausgepackt und dann die einzelnen Teile irgendwie verstaut hätte. Aber um das auf gut Glück zu versuchen war es mir dann doch zu unsicher. Und mit halboffener Kofferraumklappe Autobahn fahren ist doof!)

Also Plan B: Bei der nächsten passenden Gelegenheit mit meinem Bruder für ein paar Tage das Auto tauschen – er fährt einen Kombi, der sollte Platz genug haben.

Hätte ich gewusst, dass es noch so lange bis zur nächsten passenden Gelegenheit dauert, und dass der Karton auch in seinen Kombi nur haarscharf reinpasst, wäre ich vermutlich zu Plan C übergegangen: Samstags den Anhänger vom Nachbarn leihen, gemütlich (schließlich darf man ja mit Hänger nur 80 fahren) zum IKEA und dann zur Bude gondeln, abladen und dann den Hänger wieder zurückbringen. Nachteil von Plan C war allerdings, dass das eine 250km-Extratour wäre – muss nicht sein, wenn es sich vermeiden lässt.

Jetzt am Montag war es dann soweit. Bruder hat Urlaub und kann nebenbei auch mein Auto gerade gut gebrauchen, denn das hat eine Anhängekupplung und einen passenden Fahrradträger.

Also bin ich mit seinem Auto zur Arbeit gefahren. Von da aus kurz vor Feierabend nochmal online gecheckt: ja, noch 4x verfügbar – das sollte doch reichen, dass ich gleich eins davon ergattern kann. Eine Dreiviertelstunde später stand ich vor einem leeren Regalfach und wusste es besser… 😦

Aber man ist ja flexibel. Und etwa 30 km und einen kleinen Stau weiter gibt es noch einen IKEA. Und weil ich den Kleinkram-Stöber-Anfall schon hinter mich gebracht hatte, war ich dort auch ganz schnell durch und im SB-Lager am richtigen Regal angekommen. Als ich den Karton von der Palette auf den Transportwagen wuchtete, wusste ich dann auch, warum in der Aufbauanleitung zwei Personen zum Aufbau angegeben waren.

Bezahlen an der SB-Express-Kasse ist übrigens eine feine Sache. Einfach schnell mit dem Handscanner alle Barcodes eingescannt und per EC-Karte bezahlt. Geht fix und (zumindest bei mir) jedesmal ohne Probleme.
Und man muss vor allem nicht ewig in der Schlange warten, weil mal wieder so ein Dummbratz weiter vorne die Barcodes so mit anderen Kartons zugebaut hat, dass die Kassiererin nicht zum Scannen drankommt oder sein Kleingeld über den Boden verteilt oder seine ec-Karten-PIN verpeilt hat.

Jetzt die Herausforderung: Ein sperriges, fast 50 Kilo schweres Paket alleine vom Transportwagen in den Kofferraum packen. Es geht. Nicht gut, aber es ist machbar. Der Karton hätte allerdings keine zwei Zentimeter breiter sein dürfen. Und viel länger auch nicht. Irgendwie hatte ich den Innenraum vom Kombi ja doch ein wenig größer eingeschätzt…
(Okay – ich hätte den Karton dann auspacken und die Einzelteile dann so ins Auto… – aber das hätte doch peinlich ausgesehen. Als ob ich nicht wüsste, was ich in mein Auto laden kann. Nee, das geht doch nicht…)

Egal, Hauptsache es passt. Uch wenn ich ab jetzt auch keinen Platz mehr für einen Mitfahrer gehabt hätte, weil ich den Beifahrersitz ganz nach vorne stellen musste. Also nur halb so schlimm, dass ich alleine war.

Auf dem Weg zu meiner Bude habe ich mich dann spontan entschlossen, den eigentlichen Aufbau doch noch etwas zu verschieben und erstmal die Einzelteile im Abstellraum eine Woche ausdünsten zu lassen. Mannomann, was da allein auf ein paar Kilometern schon an Lösungsmitteldüften durchs Auto zog. Bääh, aber sowas von! Trotz Lüftung auf voller Stufe.

Dort angekommen war ich wieder einmal froh, dass ich mir vor einiger Zeit mal eine zusammenklappbare Sackkarre gekauft habe. Damals eher, weils die günstig beim Discounter gab und mir praktisch schien, ohne genau zu wissen wo ich sie wirklich brauchen würde. Männlicher Werkzeug-Spontankauf sozusagen. Für Außenstehende nicht immer logisch oder verständlich, aber hinterher ist man(n) dann froh, so vorausschauend gekauft zu haben. 😀

Den Karton mit Hilfe der Sackkarre in den Abstellraum zu rangieren war dann auch deutlich einfacher, als selbigen davor erstmal wieder aus dem Auto zu ziehen. Und jetzt darf erstmal der Lösungsmittelduft aus dem Pressspanzeug ziehen.

Bin gespannt, wie das Zusammenbauen dann klappt. Der Anleitung nach sollte das eigentlich kein großes Problem werden. Falls doch, werde ich berichten. Vielleicht… 😉

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Farmerpfanne

15. 08. 2012

Eigentlich bin ich ja nicht unbedingt so ein Fan davon, nur für mich alleine großartig zu kochen. Wenn ich allein zuhause bin, gibt es dann eher Butterbrot, manchmal auch Pizza, oder ich mache mir was aus der Dose in der Mikrowelle warm.

Am Wochenende war ich nochmal motiviert. Nichts großartiges; etwas, was ich meiner Mutter abgeguckt habe. Sie nennt es Farmerpfanne.

Das Rezept ist einfach, auch für Köche mit zwei linken Daumen geeignet, braucht nicht viel Vorbereitung und lässt reichlich Spielraum für eigene Interpretationen 😉

Ich brauche:

  • Eine Pfanne mit Deckel
  • Kartoffeln (festkochend, nicht zu klein)
  • Gemüse
  • Eier
  • Salz, Pfeffer, Gewürze
  • Butter (oder Öl)
  • Je nach Geschmack Speckwürfel, Zwiebel, …

Die Kartoffeln werden geschält und in Streifen geschnitten. Je dünner, umso schneller garen sie, aber sie brechen dann auch schneller. (Ist für den Geschmack egal, aber lange Streifen sehen auf dem Teller schöner aus 😉 )

Die Kartoffelstreifen werden in die Pfanne gegeben. Dazu kommt etwa ein Glas Wasser. Je nach Geschmack kann man das Wasser leicht salzen.

Die Pfanne auf den Herd und bei nicht zu starker Hitze (das Wasser soll kochen, aber nicht gleich unter dem Decker heraus verdampfen!) werden die Kartoffeln im Wasserdampf gegart. Falls zuviel Wasser verdampft ist, nochmal etwas nachfüllen.

Ich nehme als Gemüse meistens tiefgekühltes Kaisergemüse. Das gebe ich dann zu den Kartoffeln, wenn die kurz vor gar sind. (Frisches Gemüse geht natürlich auch; das wird dann entsprechend der Garzeit zu den Kartoffeln gegeben.)

Der Deckel kommt nochmal auf die Pfanne, und der Herd wird etwas hochgedreht, so dass das Gemüse im Wasserdampf zügig auftauen kann.

Ist das Gemüse getaut, bleibt der Deckel noch ein paar Minuten drauf. Aber Vorsicht, Tiefkühlgemüse gart recht schnell, und der Geschmack soll ja nicht rauskochen.  Danach wird der Deckel nicht mehr gebraucht.

Etwas Butter  oder Öl zu den Kartoffeln,  das Wasser verdampfen lassen und alles leicht anbraten lassen. Zwischendurch umrühren und würzen.

Zuletzt kommen noch die Eier obendrüber. Ich mag den Glibber vom Eiweiß nicht gerne und wende alles nochmal, damit das Eiweiß rundum stocken kann.

Zum Abschluss nochmal leicht nachwürzen.

Guten Appetit! 🙂

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Schreck am Abend

06. 08. 2012

Als ich letzten Freitagabend zur Haustür kam, tönte mir von drinnen ein durchdringendes PIEP-PIEP-PIEP-PIEP… ans Ohr.
„Scheiße! Das ist ein Rauchmelder!“ schoss es mir durch den Kopf. „Was ist da los?“
Schnell den Hausschlüssel ins Schloss gefummelt – Handy in der Tasche gefühlt (weil es wäre ja schlecht, wenn ich womöglich erst zurück zum Auto hätte rennen müssen) und auf die Tür. Kein Rauch zu sehen, kein Brandgeruch – eigentlich alles wie immer, wenn ich heimkomme.

PIEP-PIEP-PIEP-PIEP…

Bis auf dieses durchdringende Piepsen des Rauchmelders halt. Vielleicht ist oben, in einem der Schlafzimmer was am Kokeln?

Treppe hoch – PIEP-PIEP-PIEP-PIEP… aaaahh, dieser Lärm!!! Immer noch nichts zu sehen.

PIEP-PIEP-PIEP-PIEP… Nein, nicht aus einem Schlafzimmer, der Rauchmelder über der Treppe ist der Krachmacher. Schnell aus der Halterung an der Decke gedreht – habe ich schon erwähnt, dass das Teil einen wirklich ohrenbetäubenden Lärm macht? (Ist ja richtig so – im Notfall muss einen das schließlich aus dem Tiefschlaf reißen können!)

Und raus mit der Batterie! PIEP-PIE… Aaaaahhhh – welch herrliche Stille….

Ein kurzer Blick in die Zimmer – kein Rauch, kein angebrannter Geruch. Wenn wir schon dabei sind – prüfen wir die Melder da auch nochmal. Das Letztemal ist eh schon ichweißnichtwielang her. PIEP-PIEP-PIEP… Aaahhh, meine armen Ohren! – Aber ja, diese Rauchmelder sind alle noch fit.

Bleibt nur noch die Frage, warum dieser Rauchmelder so einen Krach angefangen hat. Batterie leer? Klingt eigentlich anders, aber so eine neue Batterie ist ja schnell einge… PIEP-PIEP-PIE… Aaahh, schnell raus mit der Batterie, daran lag es also nicht!

Technikfrickler wie ich bin, will ich jetzt aber wissen, was diesen Fehlalarm ausgelöst hat. So fürchterlich teuer sind solche Rauchmelder ja nun nicht (diese hier jedenfalls) und wenn der wahrscheinlich eh hin ist, dann will ich wenigstens wissen wieso. Das Gehäuse des Rauchmelders ließ sich mit etwas Geschick und etwas „Überredungskunst“ leicht aufhebeln. Blieb noch der Sensor selbst. Also vorsichtig den Deckel abklips… Mist – so schnell ist so eine kleine Haltenase abgebrochen…

Aber: DA war dann auch der Übeltäter: eine winzige Spinne krabbelte schnell aus dem Sensorgehäuse und verschwand unter der Platine…

Und trotz allem: lieber so ein Schrecken wegen einer kleinen Spinne, als im Schlaf zu ersticken. Das wäre einem guten Freund von mir vor etwa zwei Jahren um ein Haar passiert. Er hatte keine Rauchmelder installiert, die ihn hätten warnen können, und dass er und seine Familie noch leben, war ganz großes Glück…

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Wichtige Nachricht

11. 07. 2012

Dies ist eine Nachricht von HIRN. In letzter Zeit gab es viele Beschwerden an HIRN, dass es immer langsamer funktioniert. Die Ursachen dafür sind erstens, dass HIRN immer weniger User hat und zweitens, dass viele User ihr HIRN nicht mehr benutzen. Mit dieser Nachricht wollen wir herausfinden, ob du ein inaktiver User bist oder nicht. Du wirst deswegen gebeten, auf deine Pinnwand „ICH BIN DOOF!!!!!1111!!“ zu posten. Wer diese Nachricht nicht innerhalb von zwei Wochen auf seine Pinnwand schreibt, zeigt uns, das er sein HIRN nicht mehr benutzt und sein HIRN wird gelöscht, um mehr Speicherplatz zu bekommen. Schicke diese Nachricht also an deine Freunde und bitte sie, diese ebenfalls weiterzuschicken, damit ihr HIRN erhalten bleibt.

 

Häh?!?

Darum gehts.

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Ey!

04. 07. 2012

Heute bin ich auf dem Heimweg ein Stück weit hinter ein paar … Heranwachsenden hergegangen. Anscheinend heißen die Maahn Júnge, Ey Alda, Ey Digga, Schnegge und Ey. Naja, wahrscheinlich nicht. Vielleicht war ihnen das aber auch weniger peinlich als Kewwin, Klaus-Diiieter oder Schantall?

Es ging in ihrer Unterhaltung wohl um Freunde, Schulkameraden, Lästereien, wie auch immer. Hellhörig wurde ich erst, als „Schnegge“ zu den Worten „… und dann nebelt die so alles um sich rum voll ein-ey!“ eine riesige Dose Deo/Haarspray/Unkraut-Ex/Wasweißich zieht und ihre Aussage tatkräftig um sich sprühend unterstreicht.

Zu sagen, ich hätte mich mit einem tollkühnen Hechtsprung aus der Gefahrenzone entfernt wäre jetzt leicht übertrieben (aber wirklich nur leicht) – aber ich war wirklich nicht böse darüber, dass sich unsere Wege an der nächsten Kreuzung trennten.

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Du kannst alles von mir haben…

20. 06. 2012

Den Titel habe ich bei der Laborfee geklaut. Sie hat ja schließlich gesagt, dass ich alles von… – nein, natürlich nicht.

Eigentlich wollte ich in einem Kommentar auf ihren Blogpost antworten. Aber der wurde länger und länger und … und irgendwann dann einfach zu lang…

Aber wenn ich eh schon einen eigenen Artikel draus mache, dann kann ich auch etwas weiter ausholen 😀

Aaaalsooo….

Zu meiner „Philosophie“ gehört es, anderen da zu helfen, wenn es mich kaum mehr als ein klein wenig Zeit oder Aufmerksamkeit kostet. Die Tür kurz offenzuhalten, wenn jemand hinter mir kommt (der Klassiker!) Auf dem engen Bürgersteig kurz zwischen zwei Autos stehenzubleiben, um die junge Mutter mit dem Kinderwagen durchzulassen. Kleinigkeiten halt.

Oder – je nach „Nutzen“ – auch mehr. In meiner Heimatgemeinde Müll sammeln, den achtlose Autofahrer aus dem Fenster geworfen haben. (Diese „Aktion saubere Landschaft“ bekommt irgendwann einen eigene Artikel…) In der Dorfgemeinschaft mithelfen, wenn der Maibaum aufgestellt oder das Martinsfeuer aufgebaut wird. Und irgendwo da gehört auch das Blutspenden usw. rein.

Ich gehe (mehr oder weniger) regelmäßig Blut spenden. Beim Roten Kreuz (auch wenn der DRK-Blutspendedienst teilweise kritisch gesehen wird), weil es in meiner Heimat die einzige Möglichkeit ist, und wir im Freundeskreis nach Möglichkeit gemeinsam zu den Spendeterminen gehen.
Beim DRK kann man bis zu sechsmal im Jahr spenden (Frauen bis zu viermal) – Ich habe inzwischen über 50 Spenden geleistet, und bin da auch ein bisschen stolz drauf 🙂

Bei den ersten Spenden war ich nachher anscheinend ziemlich blass um die Nase. Bei der Voruntersuchung war mein Blutdruck damals (trotz reichlich Nervös-sein) knapp über der Untergrenze, dass ich überhaupt zugelassen wurde. Ich habe mich nach dem „Anzapfen“ zwar gut gefühlt, war aber anscheinend extremst blass und musste sicherheitshalber eine Extrarunde „nachsitzen“. – Naja, lieber auf Nummer sicher gehen als dass die mich nachher vom Boden aufsammeln und wieder hochpäppeln müssen…

Mit den Jahren sind meine Blutdruckwerte nach und nach immer weiter gestiegen. Höher und höher. Und seitdem ich letztes Jahr Tabletten dafür nehme, sind die auch wieder zurück auf einen vernünftigen Wert…

Die Nadel ist tatsächlich groß. Wenn man sie das erstemal sieht, kann man tatsächlich Angst bekommen. Aber die tut auch nicht mehr weh als eine kleine. Wenn der „Stecher“ sich nicht blöd anstellt, piekt es nur kurz. Impfen fand ich da deutlich unangenehmer.Ich habe allerdings auch das Glück, dass meine Venen sich gut anstechen lassen. Nur zugucken mag ich nicht unbedingt. Bei anderen, okay. Macht mir nix. Wenn die Nadel im Arm steckt, auch kein Ding. Nur beim Reinstechen gucke ich lieber woanders hin.

Bei einer solchen Blutspende habe ich mich auch als Knochenmarkspender typisieren lassen. Nicht bei der DKMS, sondern einer anderen Organisation, die hier mit dem DRK zusammenarbeitet. Da aber im Bedarfsfall alle diese Karteien in einem Rutsch abgefragt werden, ist das egal. Im Gegenteil, sich bei mehreren Organisationen typisieren zu lassen kostet diese nur unnötig Geld!

Ich trage auch einen Organspendeausweis bei mir. Eben aus dem Grund: wenn ich eh tot bin (bzw. unwiderruflich knapp davor) dann nützen mir meine Organe auch nichts mehr. Sprich: Ich verliere nichts daran. Aber jemand anderem können sie ein Weiterleben möglich machen. Man könnte sagen, ich „lebe“ in den Empfängern weiter…

Gerade vor diesem Hintergrund verstehe ich auch meine Mutter nicht, die sich sonst doch so christlich-nächstenliebend gibt. Ihre Reaktion, als wir mal auf dieses Thema kamen, war eher entsetzt. Der Körper sei doch von Gott gegeben, dann solle man doch auch vollständig vor seinen Schöpfer treten. (Meine Gegenfrage, was denn mit Unfall- und Kriegsopfern wäre, oder wenn krankheitsbedingt ein Organ entfernt werden müsste, wurde einfach überhört) Und wie man den Ärzten denn da überhaupt vertrauen könnte. „Und die Organhandelsmafia…“ – ich habs an dieser Stelle aufgegeben…
Sie hat mir dann noch ein Traktat aufgedrängt, woraus sie wohl ihre Argumente hatte. Viel Blabla. Viel Gerüchte. Angebliche Skandale. Verschwörungstheorien. Aber praktisch keine belegbaren Fakten. Am meisten Raum hat darin das „Argument“ eingenommen, wie furchtbar eklig und blutig die Organentnahme doch ist. (Ach ja. Und eine lebensrettende Operation ist das nicht?). Keine Ahnung, wer so einen Unfug produziert und zu welchem Zweck.

Okay – wenn sie das so für sich sieht, dann muss ich das akzeptieren. Auch wenn ich es nicht wirklich verstehen kann. Warum soll ich andere Menschen leiden oder gar sterben lassen, wenn ich meinen Körper doch eh nicht mitnehmen kann? Wohin auch immer die Reise dann gehen mag…

Auf der Karte „im Notfall anrufen“ in meinem Geldbeutel steht eh die Nummer von meinem Bruder. Und der ist da meiner Meinung. Und allein um meinen Willen ginge es ja bei der Frage.